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Infostand der Wohnberatung

„Vom Winde verweht“ – Wohnberatung auch bei Herbstwetter unter freiem Himmel

Das ungemütliche Herbstwetter hielten Silke Patock, FAN-Wohnberaterin für den südlichen EN-Kreis, und Laura Fiorentino, Pflegeberaterin der Stadt Schwelm, nicht davon ab, ihr Beratungsangebot zum letzten Mal in diesem Jahr in der Fußgängerzone in Schwelm zu präsentieren. Diese Form der Öffentlichkeitsarbeit ist den Akteurinnen sehr wichtig, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger über die kostenfreien Beratungsangebote in Kenntnis zu setzen. Denn die meisten Menschen möchten so lange wie möglich selbstständig im vertrauten Heim wohnen, auch bei körperlichen Einschränkungen oder bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit. Von dem nasskalten, windigen Novemberwetter ließen sich somit die Beraterinnen nicht von ihrem Vorhaben abschrecken, aber kaum hatte das eingespielte Team den Info-Stand aufgebaut, da wurde der regenschutzbietende Pavillon vom Wind erfasst und drohte davon zu fliegen.

Also wurden schleunigst die Pavillonstützen mit Gewichten beschwert und der rege Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern konnte beginnen. Der Stand war gut besucht. Einige Ratsuchende fanden sogar extra den Weg in die Innenstadt, um ihr persönliches Anliegen vorzutragen, da sie die Vorankündigung der Infoveranstaltung in der Zeitung gelesen hatten. An die Stand-Besucher wurden Taschen verteilt, bunt gemischt mit Informationsmaterialien rund um die Themen „Pflege“ und „Wohnen“ und dem neuen informativen Familienkalender 2024 des Ennepe-Ruhr-Kreises.
Pflegeberaterin Laura Fiorentino führte persönliche Gespräche und beantwortete zahlreiche Fragen rund um das Thema Pflege, Pflegbedürftigkeit, hauswirtschaftlichen Unterstützungsmaßnahmen und Betreuungsmöglichkeiten etc.

Silke Patock stellte das Angebot der Wohnberatung vor, welches für alle Bürgerinnen und Bürger im südlichen EN-Kreis jederzeit kostenfrei in Anspruch genommen werden kann, wenn sich im vertrauten Heim, beispielsweise aufgrund von körperlichen Einschränkungen oder bei Eintritt von Hilfe- oder Pflegebedürftigkeit, Wohnprobleme einstellen und bedürfnisgerechte Wohnungsanpassungen notwendig werden. Die Wohnberaterin gab praktische Tipps und Anregungen, welche Maßnahmen im Falle einer Behinderung oder bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit das Wohnen erleichtern.

Die Beraterin informierte über Sturzvorbeugung im Alter, den Einsatz von (Pflege-)Hilfsmitteln, über Möglichkeiten, die eigene Wohnung den individuellen Bedürfnissen anzupassen, aber auch über barrierefreie Umbaumöglichkeiten und deren Finanzierungsmöglichkeiten. Selbstverständlich kann das Angebot der Wohnberatung auch vorbeugend in Anspruch genommen werden. Es muss nicht zwingend bereits ein Wohnproblem vorliegen.

Interessierte können telefonischen Kontakt zur Wohnberatungsstelle aufnehmen. Frau Patock und Frau Jagob sind unter Rufnummer 02336 / 990 657 zu erreichen.